Text in Leichter Sprache.
MusLa ist das kurze Wort für: Museum Ladin.
Zum MusLa gehören diese 2 Museen:
Das Museum Ciastel de Tor zeigt:
Das Museum Ursus ladinicus zeigt:
Ladiner*innen ist der Name von Menschen aus diesen 5 Tälern in den Dolomiten:
Viele von diesen Menschen sprechen Ladinisch.
Ladinisch ist eine alte Sprache.
Möchten Sie mehr über diese Sprache wissen?
Das MusLa macht Ausstellungen und Veranstaltungen für alle:
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In diesem Text finden Sie Wörter mit einem Stern.
Der Stern sieht so aus: *
Zum Beispiel im Wort: Ladiner*innen.
Es gibt mehr Geschlechter als nur Mann und Frau.
Mit dem * sind alle Menschen gemeint.
Im Text gibt es Wörter mit einem Medio·punkt.
Der Medio·punkt sieht so aus: ·
Mit dem Medio·punkt ist dieses Wort leichter zu lesen.
Zum Beispiel: Internet·seite.
Für manche Wörter gibt es im Text Erklärungen.
Die Erklärungen sind nach rechts eingerückt.
Und diese Erklärungen sind grau geschrieben.
Zum MusLa gehören 2 Museen:
Diese 2 Museen sind an verschiedenen Orten.
Und diese 2 Museen haben verschiedene Themen:
Das Museum Ciastel de Tor ist in einem alten Schloss.
Dieses Schloss ist in St. Martin in Thurn.
St. Martin in Thurn ist im Gadertal.
Im Museum erfahren Sie viel über die Geschichte
von den Ladinerinnen und Ladinern.
Das Museum Ursus ladinicus ist in St. Kassian.
St. Kassian ist im Gadertal.
Dieses Museum erklärt:
Hier finden Sie wichtige Informationen für einen Besuch im MusLa.
Alle Menschen sind im MusLa willkommen und sollen sich im MusLa wohl·fühlen.
Das ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom MusLa sehr wichtig.
Deshalb hat das MusLa auch etwas für die Barriere·freiheit getan.
So können zum Beispiel auch Rollstuhl·fahrer*innen das MusLa besuchen.
Das Museum Ciastel de Tor ist in einem alten Schloss.
Dort können Rollstuhl·fahrer*innen nur ein paar von den Räumen im Erd·geschoss besuchen.
Zum Museum Ciastel de Tor gehört aber auch ein neues Gebäude.
Auch in dem neuen Gebäude gibt es Ausstellungen.
Und in dem neuen Gebäude ist auch ein Café und ein Shop.
Das neue Gebäude hat einen Aufzug und ist barriere·frei.
Barriere·frei heißt: ohne Barrieren.
Barrieren sind Hindernisse.
Barrieren machen den Menschen das Leben schwer.
Deshalb muss alles barriere∙frei sein.
Sind an einem Ort zum Beispiel Stiegen?
Dann braucht es dort auch eine Rampe oder einen Aufzug.
Das Museum Ursus ladinicus hat auch einen Aufzug und ist barriere·frei.
Draußen sind Tiere erlaubt.
Und auch in das neue Gebäude vom Museum Ciastel de Tor dürfen die Tiere mit rein.
In die anderen Gebäude vom Museum dürfen die Tiere aber nicht.
Tiere können dort nämlich etwas kaputt machen.
Oder die Tiere können die Besucher*innen stören.
Öffnungs·zeiten heißt:
Zu diesen Zeiten können Menschen das MusLa besuchen.
Im Sommer haben beide Museen vom 1. Mai bis zum 1. Sonntag im November geöffnet.
Im Winter hat nur das Museum Ursus ladinicus geöffnet.
Im Sommer sind beide Museen von Dienstag bis Sonntag
von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Am Montag sind beide Museen geschlossen.
Im Winter ist das Museum Ursus ladinicus am Donnerstag und Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Das Museum Ciastel de Tor ist in einem Schloss in St. Martin in Thurn.
Das Schloss gibt es ungefähr seit dem Jahr 1230.
Früher lebten dort Richter und Pfleger von den Bischöfen aus Brixen.
Später wohnten Bauern·familien im Schloss.
Seit über 20 Jahren ist das MusLa in den Räumen vom Schloss.
Im Museum erfahren Sie viel über die Ladiner*innen.
Die Ladiner*innen leben in 5 Tälern in den Dolomiten.
Das Museum zeigt:
Im Museum erfahren Sie zum Beispiel etwas über:
Im Museum Ciastel de Tor gibt es eine Dauer·ausstellung und verschiedene Sonder·ausstellungen.
Dauer·ausstellung heißt:
Diese Ausstellung können Sie sich immer ansehen.
Sonder·ausstellung heißt:
Diese Ausstellung können Sie nur für eine kurze Zeit ansehen.
Mehr Informationen zu den verschiedenen Sonder·ausstellungen finden Sie auf der Internet·seite vom Museum Ciastel de Tor.
Diese Informationen sind aber nicht in Leichter Sprache.
Oder Sie fragen im Museum nach.
Telefon: 0474 524 020
E-Mail: info@museumladin.it
Die Dauer·ausstellung in Ciastel de Tor heißt:
„Geschichte und Gegenwart der Ladiner*innen.“
Diese Ausstellung ist in den Räumen vom Schloss.
In der Ausstellung können Sie viele spannende Dinge entdecken:
Das Schatten·theater erzählt die Geschichte vom Ritter Gran Bracun.
An diesen Info-Points können Sie Texte lesen und Bilder ansehen.
Vom Museum Ciastel de Tor gibt es auch eine Sonder·ausstellung.
Diese Sonder·ausstellung ist eine Wander·ausstellung.
Die Ausstellung heißt: „Countdown to Mass Extinction?“
Das ist Englisch und wird so ausgesprochen:
Kaunt-daun tu mäss extinktschen.
Auf Deutsch heißt das:
Zählen wir schon die letzten Tage vor einem großen Arten·sterben?
Arten·sterben heißt:
Es gibt viele verschiedene Tiere und Pflanzen auf der Welt.
Diese Tiere und Pflanzen heißen auch: Arten.
Verschwinden manche Arten für immer von der Erde?
Dann heißt das: Arten·sterben.
Sie können die Ausstellung von Mai 2026 bis April 2027 hier besuchen:
Naturpark·haus Schlern-Rosengarten
Oswald von Wolkensteinplatz 6
39040 Seis am Schlern
Danach wandert die Ausstellung an einen anderen Ort.
Vor 252 Millionen Jahren sind in Sibirien viele Vulkane ausgebrochen.
Durch die Vulkan·ausbrüche ist es auf der Erde sehr heiß geworden.
Viele Tiere im Meer sind gestorben.
Die Ausstellung zeigt:
Oft ist der Mensch am Arten·sterben schuld.
Die Menschen bauen nämlich viele Häuser und zerstören Wälder.
Und auch heute verändern sich die Temperaturen auf der Erde.
Die Menschen verschmutzen die Luft und das Wasser immer mehr.
Zum Beispiel: durch Autos und Flugzeuge und Fabriken.
Das macht die Erde wärmer und Gletscher schmelzen.
Auch die Schneefall·grenze geht immer weiter nach oben.
Viele Tiere und Pflanzen können dann nicht mehr leben.
Deshalb sterben viele Arten.
Die Ausstellung zeigt:
Möchten Sie mehr zu der Ausstellung erfahren?
Dann können Sie von Mai 2026 bis April 2027 direkt beim Naturpark·haus Schlern-Rosengarten anrufen: 0471 708 110
Oder Sie können auch eine E-Mail schreiben: info.sr@provinz.bz.it Möchten Sie die Ausstellung anschauen? Aber Sie wissen nicht:Dieses Heft ist aber nicht in Leichter Sprache.
Im neuen Gebäude vom Museum gibt es ein Café.
Dort können Sie sich ausruhen
und die Aussicht auf die Dolomiten genießen.
Das Café ist von Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Was kostet der Eintritt in das Museum Ciastel de Tor?
Für Ciastel de Tor gibt es verschiedene Eintritts·karten.
Und die Eintritts·karten kosten unterschiedlich viel Geld:
Möchten Sie beide Museen besuchen?
Dann können Sie auch eine Eintritts·karte für beide Museen kaufen.
Diese Eintritts·karte kostet unterschiedlich viel Geld:
Die Adresse von Ciastel de Tor ist:
Strada Tor 65
39030 St. Martin in Thurn
Telefon: 0474 524 020
E-Mail: info@museumladin.it
Das Museum Ursus ladinicus ist in St. Kassian im Gadertal.
Das Museum gibt es seit dem Jahr 2011.
Das Museum ist in einem neuen Gebäude mit drei Stockwerken.
Im Museum geht es:
Im Museum machen Sie also eine Reise in die Vergangenheit.
Im Museum erfahren Sie viel über den Höhlen·bären.
Ein anderer Name für diesen Bären ist: Ursus ladinicus.
Der Ursus ladinicus hat vor sehr langer Zeit in den Dolomiten gelebt.
Dieser Bär hat in einer Höhle auf fast 3 Tausend Metern
seinen Winter·schlaf gemacht.
Diese Höhle heißt: Conturines·höhle.
Im Museum sehen Sie zum Beispiel:
Das Museum zeigt auch viele Dinge über die Berge:
Im Museum gibt es eine Dauer·ausstellung.
Dauer·ausstellung heißt:
Diese Ausstellung können Sie sich immer ansehen.
Die Dauerausstellung im Museum heißt:
„Die Geschichte des Höhlen·bären Ursus ladinicus.“
In der Ausstellung können Sie viele spannende Dinge entdecken:
Diese 3 Bären sind ausgestopft.
Das heißt:
Fach·personen machen tote Tiere haltbar.
So können die Menschen sich die Tiere noch lange ansehen.
Dafür behandeln Fach·personen die toten Tiere erst
mit verschiedenen Flüssigkeiten.
Dann stopfen die Fach·personen die Tiere mit Materialien aus.
Zum Beispiel:
Was kostet der Eintritt in das Museum Ursus ladinicus?
Für das Museum Ursus ladinicus gibt es verschiedene Eintritts·karten.
Und die Eintritts·karten kosten unterschiedlich viel Geld:
Möchten Sie beide Museen besuchen?
Dann können Sie auch eine Eintritts·karte für beide Museen kaufen.
Diese Eintritts·karte kostet unterschiedlich viel Geld:
Die Adresse vom Museum Ursus ladinicus ist:
Micurá de Rü Str. 26
39036 St. Kassian
Telefon: 0474 524 020
E-Mail: info@museumladin.it
Im MusLa gibt es immer wieder:
Dabei können Sie viel über das Leben und die Geschichte
von den Ladinerinnen und Ladinern lernen.
Es gibt auch besondere Aktionen zu aktuellen Themen.
Zum Beispiel gibt es im MusLa Werk·stätten für Kinder und Erwachsene.
In den Werk·stätten können Sie basteln und kreativ sein.
Sie machen dabei viel mit den Händen und lernen Neues kennen.
Möchten Sie eine besondere Feier machen?
Und suchen Sie dafür einen besonderen Ort?
Dann können Sie Ihre Feier auch im MusLa machen.
Sie können nämlich die Räume im Ciastel de Tor oder das Café mieten.
Zum Beispiel für:
Beide Museen haben einen Shop.
Dort können Sie verschiedene Sachen kaufen:
Souvenir ist Französisch und wird so ausgesprochen: suwenier.
Souvenir ist ein anderes Wort für: Mitbringsel.
Ein Souvenir soll Sie an den Besuch im Museum erinnern.
Im Kunst·handwerk machen Menschen viele schöne Sachen.
Diese Sachen machen diese Menschen selbst.
Zum Beispiel:
In den Dolomiten sprechen viele Menschen eine besondere Sprache.
Diese Sprache heißt: Ladinisch.
Ladinisch ist sehr alt.
Vor über 2.000 Jahren kamen die Römer in die Alpen.
Und die Römer brachten ihre Sprache mit.
Diese Sprache heißt: Latein.
Die Menschen in den Bergen übernahmen viele Wörter vom Latein.
Und diese Menschen haben die Wörter vom Latein
mit ihren eigenen Wörtern vermischt.
So ist Ladinisch entstanden.
Früher haben viele Menschen Ladinisch gesprochen.
Diese Menschen haben in einem sehr großen Gebiet gelebt.
Das Gebiet ging von der Stadt Triest in Italien
bis zum Gotthard·pass in der Schweiz.
Heute sprechen noch etwa 32.000 Menschen Ladinisch.
Sie leben in 5 Tälern in den Dolomiten:
Alle 5 Täler heißen zusammen: Ladinien.
Aber in jedem Tal klingt Ladinisch ein bisschen anders.
Das Fach·wort dafür ist: Idiom.
Ein Idiom ist eine besondere Form einer Sprache.
Manchmal gibt es sogar Unterschiede zwischen einzelnen Dörfern.
Ladinisch ist für viele Menschen sehr wichtig.
Diese Menschen sprechen Ladinisch:
Es gibt auch Bücher und Zeitungen auf Ladinisch.
Und es gibt Sendungen im Radio und im Fernsehen auf Ladinisch.
Die Sprache gehört zur Kultur von den Menschen.
Ladinisch ist ein Teil von ihrer Geschichte und Tradition.
Die Sprache ist für die Menschen ein wert·voller Schatz.
Die Sprache zeigt:
Die Geschichte der Ladiner*innen ist alt und einzig·artig.
Deshalb setzen sich viele Menschen für diese Sprache ein.
Diese Menschen wünschen sich:
Ladinisch soll es noch ganz lange geben.
Und auch unsere Nach·kommen sollen Ladinisch lernen.
Nach·kommen sind Männer und Frauen aus der Familie.
Diese Männer und Frauen leben erst in vielen Jahren.
Zum Beispiel: unsere Ur·enkel.
Die Mitarbeiter*innen im MusLa haben eine gemeinsame Aufgabe.
Die Mitarbeiter*innen möchten das Wissen über die Kultur
von den Ladinerinnen und Ladinern an viele Menschen weiter·geben.
Das ist ihre Leidenschaft.
Deshalb achten die Mitarbeiter*innen besonders auf:
Die Mitarbeiter*innen möchten auch zeigen:
Die ladinische Sprache ist wertvoll.
Und die ladinische Kultur ist wertvoll.
Beides gehört zu den Dolomiten.
Und beides soll es auch in Zukunft noch geben.
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© Text in Leichter Sprache von:
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