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MUS
LA

Das Museum Ladin
in Leichter Sprache.

Piktogram des Ciastel de Tor
Piktogram des Ursus ladinicus

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Leichte Sprache Logo

Text in Leichter Sprache.

Herzlich willkommen im MusLa.

MusLa ist das kurze Wort für: Museum Ladin.
Zum MusLa gehören diese 2 Museen:

  • Ciastel de Tor.
  • Und Ursus ladinicus.

Das Museum Ciastel de Tor zeigt:

  • Die Geschichte von den Ladinerinnen und Ladinern.
  • Die Kultur von den Ladinerinnen und Ladinern.
  • Und die Kunst von den Ladinerinnen und Ladinern.

Das Museum Ursus ladinicus zeigt:

  • Die Geschichte von den Höhlen·bären.
  • Und die Entstehung von den Dolomiten.

Ladiner*innen ist der Name von Menschen aus diesen 5 Tälern in den Dolomiten:

  • Gröden und Gadertal in Südtirol.
  • Fassatal im Trentino.
  • Buchenstein und Ampezzo in der Provinz Belluno.

Viele von diesen Menschen sprechen Ladinisch.
Ladinisch ist eine alte Sprache.
Möchten Sie mehr über diese Sprache wissen?

Das MusLa macht Ausstellungen und Veranstaltungen für alle:

  • Für Kinder und Familien.
  • Für Menschen mit Interesse an der Natur.
  • Für Menschen mit Interesse an Geschichte.
  • Und für Menschen mit Interesse an Kultur.
    Kultur heißt:
    So leben die Menschen.
    Daran glauben die Menschen.
    Und das machen die Menschen

So funktioniert diese Internet·seite.

Diese Seite ist die Internet·seite vom MusLa in Leichter Sprache.

Ganz oben auf der Internet·seite können Sie die Sprache ändern.
Sie können auswählen:

  • Deutsch.
  • Italienisch.
  • Oder Ladinisch.

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Hier können Sie alle wichtigen Themen in Leichter Sprache sehen.
Möchten Sie zum Text über das Museum Ciastel de Tor?
Dann klicken Sie auf der linken Seite einfach auf „Ciastel de Tor“.
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Haben Sie den Text über das Museum Ciastel de Tor gelesen?
Und möchten Sie jetzt wieder an den Anfang von der Internet·seite?

Dann können Sie 2 Dinge tun:

  1. Sie können auf der linken Seite im Menü auf „Herzlich Willkommen im MusLa“ klicken.
  2. Oder Sie können auf einen kleinen Pfeil klicken.
    Dieser Pfeil sieht so aus: Pfeil nach oben

    Diesen Pfeil gibt es unter jedem Text.
    Klicken Sie auf den Pfeil?

    Dann kommen Sie von allein wieder zum Anfang 
von der Internet·seite.

Wichtig!

In diesem Text finden Sie Wörter mit einem Stern.
Der Stern sieht so aus: *
Zum Beispiel im Wort: Ladiner*innen.
Es gibt mehr Geschlechter als nur Mann und Frau.
Mit dem * sind alle Menschen gemeint.

Im Text gibt es Wörter mit einem Medio·punkt.
Der Medio·punkt sieht so aus: ·
Mit dem Medio·punkt ist dieses Wort leichter zu lesen.
Zum Beispiel: Internet·seite.

Für manche Wörter gibt es im Text Erklärungen.
Die Erklärungen sind nach rechts eingerückt.
Und diese Erklärungen sind grau geschrieben.

Die 2 Standorte vom MusLa.

Zum MusLa gehören 2 Museen:

  • Ciastel de Tor.
  • Und Ursus ladinicus.

Diese 2 Museen sind an verschiedenen Orten.
Und diese 2 Museen haben verschiedene Themen:

Piktogram des Ciastel de Tor

Ciastel de Tor.

Foto von dem alten Schloss in St. Martin in Thurn. Das Schloss liegt auf einem Hügel mit grünen Wiesen. Hinter dem Schloss ist ein bewölkter Himmel. In dem Schloss ist das Museum Ciastel de Tor.
Das alte Schloss in St. Martin in Thurn. In diesem Schloss ist das Museum Ciastel de Tor.

Das Museum Ciastel de Tor ist in einem alten Schloss.
Dieses Schloss ist in St. Martin in Thurn.
St. Martin in Thurn ist im Gadertal.
Im Museum erfahren Sie viel über die Geschichte
von den Ladinerinnen und Ladinern.

Piktogram des Ursus ladinicus

Ursus ladinicus.

Ein Foto vom Gebäude des Museums Ursus ladinicus in St. Kassian.
Das Gebäude vom Museum Ursus ladinicus in St. Kassian.

Das Museum Ursus ladinicus ist in St. Kassian.
St. Kassian ist im Gadertal.
Dieses Museum erklärt:

  • Wie haben Höhlen·bären vor 50.000 Jahren gelebt?
  • Wie sind die Dolomiten entstanden?

Wichtige Informationen zu den Standorten.

Hier finden Sie wichtige Informationen für einen Besuch im MusLa.

Barrierefreiheit.

Alle Menschen sind im MusLa willkommen und sollen sich im MusLa wohl·fühlen.
Das ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom MusLa sehr wichtig.
Deshalb hat das MusLa auch etwas für die Barriere·freiheit getan.
So können zum Beispiel auch Rollstuhl·fahrer*innen das MusLa besuchen.

Wichtig:

Das Museum Ciastel de Tor ist in einem alten Schloss.
Dort können Rollstuhl·fahrer*innen nur ein paar von den Räumen im Erd·geschoss besuchen.
Zum Museum Ciastel de Tor gehört aber auch ein neues Gebäude.
Auch in dem neuen Gebäude gibt es Ausstellungen.
Und in dem neuen Gebäude ist auch ein Café und ein Shop.

Shop ist Englisch und wird so ausgesprochen: schopp.
Shop ist ein anderes Wort für: Geschäft.

Das neue Gebäude hat einen Aufzug und ist barriere·frei.

Barriere·frei heißt: ohne Barrieren.
Barrieren sind Hindernisse.
Barrieren machen den Menschen das Leben schwer.
Deshalb muss alles barriere∙frei sein.
Sind an einem Ort zum Beispiel Stiegen?
Dann braucht es dort auch eine Rampe oder einen Aufzug.

Das Museum Ursus ladinicus hat auch einen Aufzug und ist barriere·frei.

Tiere in der Ausstellung.

Draußen sind Tiere erlaubt.
Und auch in das neue Gebäude vom Museum Ciastel de Tor dürfen die Tiere mit rein.
In die anderen Gebäude vom Museum dürfen die Tiere aber nicht.
Tiere können dort nämlich etwas kaputt machen.
Oder die Tiere können die Besucher*innen stören.

Öffnungs·zeiten.

Öffnungs·zeiten heißt:
Zu diesen Zeiten können Menschen das MusLa besuchen.

Im Sommer haben beide Museen vom 1. Mai bis zum 1. Sonntag im November geöffnet.
Im Winter hat nur das Museum Ursus ladinicus geöffnet.

Im Sommer sind beide Museen von Dienstag bis Sonntag 
von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Am Montag sind beide Museen geschlossen.
Im Winter ist das Museum Ursus ladinicus am Donnerstag und Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Piktogram des Ciastel de Tor

Das Museum Ciastel de Tor.

Das Museum Ciastel de Tor ist in einem Schloss in St. Martin in Thurn.

St. Martin in Thurn ist ein Dorf im Gadertal.

Das Schloss gibt es ungefähr seit dem Jahr 1230.
Früher lebten dort Richter und Pfleger von den Bischöfen aus Brixen.
Später wohnten Bauern·familien im Schloss.
Seit über 20 Jahren ist das MusLa in den Räumen vom Schloss.

Foto von dem alten Schloss in St. Martin in Thurn. Das Schloss liegt auf einem Hügel und ist von einer Wiese umgeben. Hinter dem Schloss ziehen Wolken nach oben. In dem Schloss ist das Museum Ciastel de Tor.
Das alte Schloss mit dem Museum Ciastel de Tor in St. Martin in Thurn.

Was können Sie hier sehen?

Im Museum erfahren Sie viel über die Ladiner*innen.
Die Ladiner*innen leben in 5 Tälern in den Dolomiten.
Das Museum zeigt:

  • Wie haben die Ladiner*innen früher gelebt?
  • Und welche Traditionen haben die Ladiner*innen?
    Traditionen sind ganz bestimmte Dinge.
    Diese Dinge machen die Menschen schon seit sehr langer Zeit.
    Zum Beispiel:
    In der Silvester·nacht gibt es ein Feuerwerk.
    Oder viele Menschen gehen zu Weihnachten in die Kirche.
    Ein anderes Wort für Traditionen ist: Bräuche.

Im Museum erfahren Sie zum Beispiel etwas über:

  • Kultur.
  • Geschichte.
  • Handwerk.
  • Kunst.
  • Und Musik.

Im Museum Ciastel de Tor gibt es eine Dauer·ausstellung und verschiedene Sonder·ausstellungen.

Dauer·ausstellung heißt:
Diese Ausstellung können Sie sich immer ansehen.
Sonder·ausstellung heißt:
Diese Ausstellung können Sie nur für eine kurze Zeit ansehen.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Sonder·ausstellungen finden Sie auf der Internet·seite vom Museum Ciastel de Tor.

Diese Informationen sind aber nicht in Leichter Sprache.
Oder Sie fragen im Museum nach.
Telefon: 0474 524 020

E-Mail: info@museumladin.it

Die Dauerausstellung in Ciastel de Tor.

Die Dauer·ausstellung in Ciastel de Tor heißt:
„Geschichte und Gegenwart der Ladiner*innen.“
Diese Ausstellung ist in den Räumen vom Schloss.

Ein Foto von einer alten Stube im Museum Ciastel de Tor. Der ganze Raum ist mit Holz verkleidet. An den Wänden hängen Bilder und Kunsthandwerk. Verschiedene Holzmöbel stehen verteilt im Raum.
Eine Stube im Museum Ciastel de Tor.

In der Ausstellung können Sie viele spannende Dinge entdecken:

  • Dioramen.
    Dioramen sind Schau·kästen.
    Diese Kästen zeigen Momente aus dem Leben von den Ladinern und Ladinerinnen.
  • Ein Schatten·theater.
    Ein Schatten·theater erzählt Geschichten mit Schatten·figuren.

    Das Schatten·theater erzählt die Geschichte vom Ritter Gran Bracun.

  • Sprechende Porträts.
    Porträts sind Bilder von Menschen.
    In der Ausstellung können diese Menschen auf den Bildern sprechen.
    Diese Menschen erzählen ihre Geschichten und streiten miteinander.
  • Interaktive Info-Points.
    Info-Point ist Englisch und heißt auf Deutsch: Informations·punkt.

    An diesen Info-Points können Sie Texte lesen und Bilder ansehen.

    Interaktiv heißt:
    Sie können diese Bilder berühren.
    Zum Beispiel können Sie darauf tippen.
    Dann verändern sich die Bilder.
Ein Foto vom Raum mit den sprechenden Porträts.
Der Raum mit den sprechenden Porträts.
Ein Foto von dem Schatten·theater im Ciastel de Tor.
Das Schatten·theater im Ciastel de Tor.
Foto von einem Ausstellungs·saal im Museum Ciastel de Tor. An den Wänden hängen Schau·kästen mit Gegen·ständen und Texten.
Ein Ausstellungs·saal im Museum Ciastel de Tor.
Foto von einem Ausstellungs·saal im Museum Ciastel de Tor. An den Wänden sind Bilder zu sehen. Im Raum stehen Info-Points.
Ein Ausstellungs·saal mit Info-Points im Museum Ciastel de Tor.

Die Sonderausstellung „Countdown to Mass Extinction?“.

Vom Museum Ciastel de Tor gibt es auch eine Sonder·ausstellung.

Diese Sonder·ausstellung ist eine Wander·ausstellung.

Wander·ausstellung heißt: Die Ausstellung ist nur für eine kurze Zeit an einem Ort. Danach wandert die Ausstellung an einen anderen Ort. So können noch mehr Menschen die Ausstellung sehen.

Die Ausstellung heißt: „Countdown to Mass Extinction?“
Das ist Englisch und wird so ausgesprochen:
Kaunt-daun tu mäss extinktschen.

Auf Deutsch heißt das:
Zählen wir schon die letzten Tage vor einem großen Arten·sterben?

Arten·sterben heißt:
Es gibt viele verschiedene Tiere und Pflanzen auf der Welt.
Diese Tiere und Pflanzen heißen auch: Arten.
Verschwinden manche Arten für immer von der Erde?
Dann heißt das: Arten·sterben.

Sie können die Ausstellung von Mai 2026 bis April 2027 hier besuchen:

Naturpark·haus Schlern-Rosengarten

Oswald von Wolkensteinplatz 6

39040 Seis am Schlern

Danach wandert die Ausstellung an einen anderen Ort.

Um was geht es in der Ausstellung?

Vor 252 Millionen Jahren sind in Sibirien viele Vulkane ausgebrochen.

Sibirien ist ein Teil von Russland.

Durch die Vulkan·ausbrüche ist es auf der Erde sehr heiß geworden.

Viele Tiere im Meer sind gestorben.

Die Ausstellung zeigt:

  • So hat die Erde vor den Vulkan·ausbrüchen ausgesehen.
  • Das ist nach den Vulkan·ausbrüchen passiert.
  • Und so konnten sich manche Tiere retten.

Warum ist das Thema heute noch so wichtig?

Oft ist der Mensch am Arten·sterben schuld.

Die Menschen bauen nämlich viele Häuser und zerstören Wälder.

Und auch heute verändern sich die Temperaturen auf der Erde.
Die Menschen verschmutzen die Luft und das Wasser immer mehr.
Zum Beispiel: durch Autos und Flugzeuge und Fabriken.
Das macht die Erde wärmer und Gletscher schmelzen.
Auch die Schneefall·grenze geht immer weiter nach oben.
Viele Tiere und Pflanzen können dann nicht mehr leben.

Deshalb sterben viele Arten.

Die Ausstellung zeigt:

  • So können die Menschen besser mit der Erde umgehen.
  • Jeder Mensch kann etwas tun.
  • Gemeinsam können wir die Natur schützen.

Möchten Sie mehr zu der Ausstellung erfahren?

Dann können Sie von Mai 2026 bis April 2027 direkt beim Naturpark·haus Schlern-Rosengarten anrufen: 0471 708 110

Oder Sie können auch eine E-Mail schreiben: info.sr@provinz.bz.it Möchten Sie die Ausstellung anschauen? Aber Sie wissen nicht:
Wo ist die Ausstellung jetzt?
Dann können Sie eine E-Mail schreiben an: info@museumladin.it Oder Sie können anrufen: 0474 524 020.

Dieses Heft ist aber nicht in Leichter Sprache.

Das Panorama-Café.

Im neuen Gebäude vom Museum gibt es ein Café.

Dort können Sie sich ausruhen
und die Aussicht auf die Dolomiten genießen.

Das Café ist von Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt.

Was kostet der Eintritt in das Museum Ciastel de Tor?

Für Ciastel de Tor gibt es verschiedene Eintritts·karten.

Und die Eintritts·karten kosten unterschiedlich viel Geld:

  • 8 Euro für die meisten Menschen.
    Zum Beispiel: für Erwachsene.
  • 6,50 Euro für:
    • Menschen über 65 Jahre.
    • Student*innen.
      Bringen Sie bitte Ihren Studenten·ausweis mit.
    • Menschen mit Beeinträchtigungen.
      Bringen Sie bitte Ihren Invaliditäts·ausweis mit.

 

Möchten Sie beide Museen besuchen?
Dann können Sie auch eine Eintritts·karte für beide Museen kaufen.

Diese Eintritts·karte kostet unterschiedlich viel Geld:

  • 10 Euro für die meisten Menschen.
    Zum Beispiel: für Erwachsene.
  • 8 Euro für:
    • Menschen über 65 Jahre.
    • Student*innen.
      Bringen Sie bitte Ihren Studenten·ausweis mit.
    • Menschen mit Beeinträchtigungen.
      Bringen Sie bitte Ihren Invaliditäts·ausweis mit.

 

Die Adresse von Ciastel de Tor ist:

Strada Tor 65

39030 St. Martin in Thurn

Telefon: 0474 524 020

E-Mail: info@museumladin.it

Piktogram des Ursus ladinicus

Das Museum Ursus ladinicus.

Das Museum Ursus ladinicus ist in St. Kassian im Gadertal.

Das Museum gibt es seit dem Jahr 2011.

Das Museum ist in einem neuen Gebäude mit drei Stockwerken.

Im Museum geht es:

  • Um die Höhlen·bären Ursus ladinicus.
  • Und um die Entstehung von den Dolomiten.

Im Museum machen Sie also eine Reise in die Vergangenheit.

Ein Foto vom Gebäude des Museums Ursus ladinicus in St. Kassian.
Das Gebäude vom Museum Ursus ladinicus in St. Kassian.

Was können Sie hier sehen?

Im Museum erfahren Sie viel über den Höhlen·bären.
Ein anderer Name für diesen Bären ist: Ursus ladinicus.

Der Ursus ladinicus hat vor sehr langer Zeit in den Dolomiten gelebt.

Dieser Bär hat in einer Höhle auf fast 3 Tausend Metern
seinen Winter·schlaf gemacht.
Diese Höhle heißt: Conturines·höhle.

 

Im Museum sehen Sie zum Beispiel:

  • Wie groß und schwer waren diese Bären?
  • Und wie haben diese Bären gelebt?

 

Das Museum zeigt auch viele Dinge über die Berge:

  • Wie sind die Dolomiten vor Millionen Jahren entstanden?
  • Wie hat sich das Klima in dieser Gegend verändert?
    Klima heißt:
    So ist das Wetter schon seit langer Zeit auf einem Kontinent.
    Zum Beispiel ist das Klima in Afrika oft sehr heiß und trocken.

Im Museum gibt es eine Dauer·ausstellung.

Dauer·ausstellung heißt:
Diese Ausstellung können Sie sich immer ansehen.

Die Dauerausstellung im Museum Ursus ladinicus.

Die Dauerausstellung im Museum heißt:

„Die Geschichte des Höhlen·bären Ursus ladinicus.“


In der Ausstellung können Sie viele spannende Dinge entdecken:

  • Echte Knochen und Zähne von Höhlen·bären.
  • Ein ganzes Skelett von einem Höhlen·bären.
    Tiere und Menschen bestehen aus vielen einzelnen Knochen.
    Alle Knochen zusammen sind das Skelett.
  • Einen Braun·bär und eine schlafende Bärin mit ihrem Jungen.
    Jungen ist ein anderes Wort für: die Babys von Bären.

    Diese 3 Bären sind ausgestopft.

    Das heißt:
    Fach·personen machen tote Tiere haltbar.

    So können die Menschen sich die Tiere noch lange ansehen.

    Dafür behandeln Fach·personen die toten Tiere erst
    mit verschiedenen Flüssigkeiten.

    Dann stopfen die Fach·personen die Tiere mit Materialien aus.

    Zum Beispiel:

    • Mit Stroh
    • Oder mit Holz·wolle.
  • Video·filme zu den Themen aus der Ausstellung.
  • Und viele Fossilien.
    Fossilien sind ganz alte Reste von Tieren oder Pflanzen im Stein.
Foto von dem Skelett im Museum.
Das ist das Skelett von einem Höhlen·bären.
Foto von einem ausgestopften Braun·bären auf einem Baumstumpf.
Ein ausgestopfter Braun·bär auf einem Baum·stumpf.
Foto von einer ausgestopften Bärin mit ihrem Jungen in einer Höhle.
Eine ausgestopfte Bärin mit ihrem Jungen in einer Höhle.

Eintritt.

Was kostet der Eintritt in das Museum Ursus ladinicus?

Für das Museum Ursus ladinicus gibt es verschiedene Eintritts·karten.

Und die Eintritts·karten kosten unterschiedlich viel Geld:

  • 6 Euro für die meisten Menschen.
    Zum Beispiel: für Erwachsene.
  • 4,50 Euro für:
    • Menschen über 65 Jahre.
    • Student*innen.
      Bringen Sie bitte Ihren Studenten·ausweis mit.
    • Menschen mit Beeinträchtigungen.
      Bringen Sie bitte Ihren Invaliditäts·ausweis mit.

 

Möchten Sie beide Museen besuchen?
Dann können Sie auch eine Eintritts·karte für beide Museen kaufen.
Diese Eintritts·karte kostet unterschiedlich viel Geld:

  • 10 Euro für die meisten Menschen.
    Zum Beispiel für Erwachsene.
  • 8 Euro für:
    • Menschen über 65 Jahre.
    • Student*innen.
      Bringen Sie bitte Ihren Studenten·ausweis mit.
    • Menschen mit Beeinträchtigungen.
      Bringen Sie bitte Ihren Invaliditäts·ausweis mit.

Die Adresse vom Museum Ursus ladinicus ist:

Micurá de Rü Str. 26
39036 St. Kassian

Telefon: 0474 524 020

E-Mail: info@museumladin.it

Führungen und Veranstaltungen.

Im MusLa gibt es immer wieder:

  • Führungen.
  • Veranstaltungen.
    Zum Beispiel: Konzerte oder Lesungen.
  • Und Vorträge.

Dabei können Sie viel über das Leben und die Geschichte
von den Ladinerinnen und Ladinern lernen.


Es gibt auch besondere Aktionen zu aktuellen Themen.
Zum Beispiel gibt es im MusLa Werk·stätten für Kinder und Erwachsene.
In den Werk·stätten können Sie basteln und kreativ sein.
Sie machen dabei viel mit den Händen und lernen Neues kennen.

Möchten Sie eine besondere Feier machen?
Und suchen Sie dafür einen besonderen Ort?
Dann können Sie Ihre Feier auch im MusLa machen.

Sie können nämlich die Räume im Ciastel de Tor oder das Café mieten.

Zum Beispiel für:

  • Hochzeiten.
  • Vorträge.
  • Ausstellungen.
  • Oder für Foto·shootings.
    Bei einem Foto·shooting macht ein Fotograf oder eine Fotografin
    besonders schöne Bilder von Menschen.

Die 2 Museums·shops.​

Beide Museen haben einen Shop.

Shop ist Englisch und wird so ausgesprochen: schopp.
Shop ist ein anderes Wort für: Geschäft.

Dort können Sie verschiedene Sachen kaufen:

  • Bücher.
  • Souvenirs.

    Souvenir ist Französisch und wird so ausgesprochen: suwenier.

    Souvenir ist ein anderes Wort für: Mitbringsel.
    Ein Souvenir soll Sie an den Besuch im Museum erinnern.

  • Und Kunst·handwerk von Ladinerinnen und Ladinern.

    Im Kunst·handwerk machen Menschen viele schöne Sachen.
    Diese Sachen machen diese Menschen selbst.
    Zum Beispiel:

    • Besonderen Schmuck.
    • Spielzeuge aus Holz.
    • Oder schöne Figuren.

Die Sprache Ladinisch.

In den Dolomiten sprechen viele Menschen eine besondere Sprache.
Diese Sprache heißt: Ladinisch.
Ladinisch ist sehr alt.
Vor über 2.000 Jahren kamen die Römer in die Alpen.
Und die Römer brachten ihre Sprache mit.
Diese Sprache heißt: Latein.
Die Menschen in den Bergen übernahmen viele Wörter vom Latein.
Und diese Menschen haben die Wörter vom Latein
mit ihren eigenen Wörtern vermischt.
So ist Ladinisch entstanden.

Früher haben viele Menschen Ladinisch gesprochen.

Diese Menschen haben in einem sehr großen Gebiet gelebt.

Das Gebiet ging von der Stadt Triest in Italien
bis zum Gotthard·pass in der Schweiz.

Heute sprechen noch etwa 32.000 Menschen Ladinisch.

Sie leben in 5 Tälern in den Dolomiten:

  • In Gröden und im Gadertal in Südtirol.
  • Im Fassatal im Trentino.
  • Und in Buchenstein und in Ampezzo in der Provinz Belluno.

Alle 5 Täler heißen zusammen: Ladinien.

Aber in jedem Tal klingt Ladinisch ein bisschen anders.

Das Fach·wort dafür ist: Idiom.

Ein Idiom ist eine besondere Form einer Sprache.

Manchmal gibt es sogar Unterschiede zwischen einzelnen Dörfern.


Ladinisch ist für viele Menschen sehr wichtig.

Diese Menschen sprechen Ladinisch:

  • Zu Hause.
  • In der Schule.
  • Und auf der Arbeit.

Es gibt auch Bücher und Zeitungen auf Ladinisch.
Und es gibt Sendungen im Radio und im Fernsehen auf Ladinisch.


Die Sprache gehört zur Kultur von den Menschen.

Ladinisch ist ein Teil von ihrer Geschichte und Tradition.

Die Sprache ist für die Menschen ein wert·voller Schatz.

Die Sprache zeigt:

Die Geschichte der Ladiner*innen ist alt und einzig·artig.

Deshalb setzen sich viele Menschen für diese Sprache ein.

Diese Menschen wünschen sich:

Ladinisch soll es noch ganz lange geben.

Und auch unsere Nach·kommen sollen Ladinisch lernen.

Nach·kommen sind Männer und Frauen aus der Familie.
Diese Männer und Frauen leben erst in vielen Jahren.
Zum Beispiel: unsere Ur·enkel.

Das Wissen über die Kultur weiter·geben.

Die Mitarbeiter*innen im MusLa haben eine gemeinsame Aufgabe.

Die Mitarbeiter*innen möchten das Wissen über die Kultur
von den Ladinerinnen und Ladinern an viele Menschen weiter·geben.

Das ist ihre Leidenschaft.


Deshalb achten die Mitarbeiter*innen besonders auf:

  • Verständlichkeit.
    Alles soll klar und einfach erklärt sein.
  • Offenheit.
    Neue Ideen sind willkommen.
    Es darf sich im MusLa etwas verändern.
  • Vielfalt.
    Verschiedene Sprachen und Kulturen machen unsere Welt bunter.
  • Umwelt·schutz.
    Wir schützen die Natur.
    Die Natur gehört nämlich zu unserem Leben.
  • Teilhabe.
    Alle sollen mit·reden und teil·haben können.
    Das MusLa ist ein Ort für Austausch und Begegnung.


Die Mitarbeiter*innen möchten auch zeigen:

Die ladinische Sprache ist wertvoll.
Und die ladinische Kultur ist wertvoll.

Beides gehört zu den Dolomiten.
Und beides soll es auch in Zukunft noch geben.

—-

© Text in Leichter Sprache von:

OKAY – Büro für Leichte Sprache von der Lebenshilfe.

www.lebenshilfe.it/okay

Die Prüfgruppe von OKAY hat den Text geprüft.

Leichte Sprache Logo

© Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe.

Informationen unter: www.inclusion-europe.eu/easy-to-read/

Winteröffnungszeiten

Piktogram des Ursus ladinicus

Ursus ladinicus

26. 12. 2025 – 13. 03. 2026 
donnerstags und freitags von 10.00–18.00 Uhr 

Piktogram des Ciastel de Tor

Ciastel de Tor

Bis 30. 04. 2026 geschlossen